Ich befinde mich momentan fotografisch im Umbruch – nach dem Verkauf meiner guten Zeiss Ikon Messsucherkamera (die durch eine OS 50E mit Autofokus nebst gutem Glas) ersetzt wurde, suche ich nun ein Allround-Arbeitsgerät für die Masse der Fotos. Da gutes Glas schon mit der Filmkamera vorhanden war bot es sich an, einen Blick auf digitale Gehäuse von Canon zu werden. In meiner engeren Auswahl waren hier die EOS 7D, 6D und 5D Mark III. Danke an dieser Stelle an Simon für das Leihen der 7D über ein Wochenende. Die Erfahrungen mit dieser Kamera finden sich in diesem Beitrag.
Jeder, der mich etwas näher kennt weiß, dass ich ein begeisterter Technik ‘Nerd’ bin. Muss auch etwas mit meinem Beruf zu tun haben – da ist die Affinität für neue Technologien oder Methoden quasi Berufsvoraussetzung. Daher habe ich mich vor Jahren sehr schnell an Smartphones gewöhnt – erst ein Compaq Handheld, dann ein Nokia EXX, gefolgt von einem iPhone. Doch warum hilft ein Smartphone einem (Hobby) Fotografen?
Viele Blogger haben einen sehr ausführlichen Artikel - bei mir ist es simpel :-).
Ich habe gelernt, dass es keine Abkürzungen, keine einfachen Lösungen gibt. Gewisse Dinge lassen sich nicht von jetzt auf gleich lernen, oder umsetzen. In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Neujahrsfest und einen guten Rutsch nach 2013.
Mitten im Winter ist für mich der aus fotografischer Hinsicht entbehrungsreichste Zeitraum – als bekennender Available Light Fotograf stellt das wenige Licht und die frühen Sonnenuntergänge eine veritable Herausforderung dar. Daher habe ich beschlossen, diesen Winter und Frühling der gestalterischen Blitzfotografie zu widmen. Daher werden hier einige Artikel dazu folgen. Zuerst einmal aber eine kurze Vorstellung eines kompakten Systemblitzes für Filmkameras.
Das ich mit Film fotografiere, ist den Lesern meines Blogs ja bekannt. Trotz der geruhsamen Art und des handwerklichen Hintergrundes möchte ich ungern auf die Bequemlichkeiten des digitalen Bildes verzichten – sei es für die Verwaltung/Katalogisierung oder eben das Publizieren im Internet. Und da wirft sich natürlich die Frage auf, wie man seine selbst entwickelten Fotos auch vernünftig in digitaler Form gespeichert bekommt. Scannen ist die Lösung – das ist aber eine Wissenschaft für sich, wie ich feststellen durfte. Zuerst habe ich mir einen typischen Flachbettscanner gekauft – einen Epson V330 mit einer (vermarkteten) realen Auflösung von 4800 DPI (Punkte pro Inch). Dieses Gerät ist gut und günstig – zumindest für Aufsichtsvorlagen. Aber wie verhält es sich mit Negativen, nämlich den besagten selbstentwickelten?
Traurige Nachrichten für die Fans hochwertiger Filmfotografie: Nach der Einstellung der silbernen und SW Varianten der Zeiss Ikon ZI stellt Carl Zeiss / Cosina nun auch die Produktion der schwarzen Variante der Zeiss Ikon ZI ein. Dies ist ein trauriger Tag für alle Fans hochwertiger Rangefinder Kameras und nimmt eine sehr interessante Alternative aus diesem sowieso schon sehr übersichtlichen Markt.
Meine Einstellung zur Filmfotografie wird dies nicht beeinflussen - und wer weiß: Vielleicht wird die Zeiss Ikon ZI ja zu einem modernen Klassiker. Die Zeiss Ikon ZI mit Leica M Bajonett wurde ab 2006 verkauft und es befinden sich noch neuwertige Geräte bei diversen Händlern. Die Besonderheit dieser Messsucherkamera liegt in der großen Messbasis und dem sehr hellen und für Brillenträger übersichtlichen Sucher. Die Verarbeitung ist nichts anderes als außergewöhnlich gut.
Nach den ersten Schritten (und der daraus resultierenden Ernüchterung ob der Preise) mit meiner neuen Zeiss Ikon habe ich mal ausprobiert wie es ist, selbst Filme zu entwickeln. Preislich ist das auch nicht gar so teuer – komplette Sets sind inklusive Chemie schon für etwa 90,- Euro zu haben (siehe Link unten im Artikel).
Nun wird es mal wieder Zeit für den nächsten Eintrag in meinem ‘Zeiss Ikon ZI’ Erfahrungsblog. Ich bin aktuell bei der dritten Rolle Film, und die erste Rolle ist gerade von Farbglanz zurück. Ich lasse meine Filme immer entwickeln – scannen tue ich die Ergebnisse dann selbst mit einer Durchlichteinheit auf einem Epson V330 – einem preiswerten und guten Photoscanner für KB und Dias (kein Mittelformat!).
Nach Erhalt der ersten Ergebnisse lohnt es sich, mal einen Blick auf das Zeiss Sonnar 1,5/50mm zu werfen. Dieses Objektiv kommt bei verschiedenen Angeboten im Internet zusammen mit der Ikon als Bundle daher, was es sehr interessant macht – der Einzelpreis des Objektives liegt immerhin bei knapp 1.000,- Euro. Daher lohnt es sich, diese Bundle-Angebote im Netz zu suchen. Bemerkenswert an diesem Objektiv ist die Tatsache, dass es auf einem Design der 30er Jahre basiert – und heutzutage mit einer hochwertigen Vergütung (Zeiss nennt dies T*) daherkommt.
In diesem Beitrag geht es um die Handhabung und die Qualität der Zeiss Ikon – ich habe damit bisher eine Rolle BW Film geschossen. Bilder gibt es dann, wenn es um die Qualität der Optik geht.
Anordnung der Bedienelemente
Die Anordnung der Bedienelemente macht einen aufgeräumten Eindruck. Keine Motivprogramme, welche in 100% der Fälle sowieso unnötig sind. Die Top Platte der Kamera besteht aus einem Blitzschuh, dem Zeitenrad mit integrierter ISO Filmspeed Einstellfunktion (die ZI hat keine Funktion, um die Geschwindigkeit von DX kodierten Filmen automatisch zu lesen), dem Auslöser mit Standard Schraubgewinde für Kabelauslöser, dem Transporthebel und einem Fenster, auf dem die Anzahl der bereits gemachten Aufnahmen zu sehen ist. Die Werte S, 24 und 36 sind dort rot hervorgehoben.
Nach meinem Entschluss, wieder teilweise zur Filmfotografie zurückzukehren kam heute meine Kamera an.
Bestellt habe ich mir eine Zeiss Ikon ZI mit Sonnar 1.5f 50mm Objektiv. Das Bild zeigt die schwarz/silberne Ausführung der Kamera – es existiert auch eine komplett schwarze Ausführung. Die Zeiss Ikon ZI ist eine Messucherkamera (Rangefinder). Daher ist sie nicht besonders für Sport und Hundefotografie geeignet, dafür aber umso besser für Reportagen und People Fotografie.